Niedersachsen unterstützt Jugend- und Familieneinrichtungen

Auch viele Jugend- und Familieneinrichtungen in Niedersachsen haben mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Die Einrichtungen haben dabei nicht nur mit den teils hohen Stornierungskosten zu kämpfen, sondern auch mit notwendigen Umbauten und Hygienemaßnahmen. Um die Einrichtungen hierbei zu unterstützen, wurde bereits im vergangenen Jahr ein Sonderprogramm aufgelegt. Noch bis zum 31. Mai 2021 können dabei Anträge auf Unterstützung gestellt werden.

Mit dem „Corona-Sonderprogramm für Jugend- und Familienbildung und -erholung“ unterstützt Niedersachsen Jugend- und Familieneinrichtungen, die aufgrund pandemiebedingter Einschränkungen in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. Insgesamt stehen für das Sonderprogramm fast 30 Millionen Euro zur Verfügung.

„Unser Ziel war und ist es, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die niedersächsischen Jugend- und Familieneinrichtungen abzumildern“, erklärt die Wolfsburger SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer, „Aufgrund des unbürokratischen Antragsverfahren und der schnellen Bearbeitung seitens der Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie ist es bisher gelungen, Existenzgefährdungen abzuwenden.“

Seit dem Start des Programms konnten bereits 172 Einrichtungen in ganz Niedersachsen unterstützt werden. Dabei reicht die Bandbreite der unterstützten Einrichtungen von Jugendherbergen, über Familienbildungsstätten, bis hin zu Familienferienstätten und Mehrgenerationshäusern.

Mit Blick auf Wolfsburg weiß Glosemeyer um die Bedeutung der unterstützten Einrichtungen. Insbesondere die Mehrgenerationenhäuser erfüllen in ihren Augen eine wichtige Funktion:

„Kaum eine andere Einrichtung trägt so sehr zum Zusammenhalt vor Ort bei. Daneben haben die Mehrgenerationshäuser mit ihren vielen Aktiven und Unterstützern gerade während der Pandemie gezeigt, dass Nähe trotz räumlicher Distanz möglich ist. Die Sicherung dieser Einrichtungen und ihres wichtigen Angebotes ist deshalb von hoher gesellschaftlicher Bedeutung.“

Auch Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration weiß diese Unterstützung für diese Einrichtungen sehr zu schätzen: „Für viele Menschen ist auch die evangelische Familienbildungsstätte Wolfsburg eine wichtige niedrigschwellige Anlaufstelle, zentral und dezentral in den Stadtteilen. Mit viel Engagement wurde hier versucht eine Brücke zu den Familien zu bauen. Das brauchen wir – jetzt und auch zukünftig.“

Nähere Informationen zu dem Corona-Sonderprogramm gibt es auf der Website des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie.