Persönlicher Lebensweg

Mein Name ist Immacolata Glosemeyer Wolfsburg ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen und verwurzelt mit unserer einzigartigen und vielfältigen Stadtgesellschaft. Geboren wurde ich aber in Italien und habe – wie viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger – eine Zuwanderungsgeschichte. 

Ich kam am 01.09.1965 in Acri (Italien) zur Welt. In meinem ersten Lebensjahr zog ich aber bereits mit meinen Eltern in die Wolfsburger Nordstadt. Hier lebe ich bis heute und die Nordstadt ist mir sehr ans Herz gewachsen. Meine Sommerferien verbringe ich aber nach wie vor gerne in Süditalien und spreche auch gut italienisch. Ich besuchte die Grundschule in Alt-Wolfsburg, die Orientierungsstufe der Brüder-Grimm-Schule und letztlich die Realschule Kreuzheide. Nach meinem Realschulabschluss absolvierte ich eine Berufsausbildung zur Einzelhandelskauffrau.

Schon früh war es mir wichtig, für Gleichberechtigung und Mitbestimmung einzutreten. Gerechtigkeit lag mir seit meiner Jugend sehr am Herzen und ich engagierte mich fortan mit großer Begeisterung in Kommunal- und Landespolitik. Mein Grundgedanke dabei ist jetzt:

„Ich brenne dafür, uns hier in Wolfsburg das Leben jeden Tag ein bisschen besser zu machen.“

Als Ortsbürgermeisterin der Nordstadt darf ich seit 2011 dafür sorgen, dass dieser einzigartige Stadtteil weiterwächst und sich positiv entwickelt. Das Mehrgenerationenhaus ist ein Treffpunkt am zentralen Hansaplatz und durch kluge Entscheidungen verbesserte sich die Nahversorgung in der Teichbreite nachhaltig. Seit 2011 bin ich Mitglied im Rat der Stadt und gestalte soziale Politik vor Ort mit. Vor allem als Sozialausschussvorsitzende bin ich in ständigem Austausch mit unseren Wohlfahrtsverbänden und vielfältigen Sozialeinrichtungen.

Meine Vision: eine offene und gleichberechtigte Gesellschaft

Als Sozialdemokratin setze ich mich für eine offene und gleichberechtigte Gesellschaft ein, in der Menschen sich untereinander unterstützen. Darum war und ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eines meiner wichtigsten Ziele. Als Mutter habe ich deshalb den Wolfsburger Familienservice gegründet und leitete das 1995 eröffnete Büro des Tagesmüttervereins e.V. im Jugendamt der Stadt. So wird Familien, und insbesondere Müttern, dabei geholfen, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Der Verein wuchs und wurde zum Familienservice, von dessen Trägerverein ich immer noch die Vorsitzende bin. Bis heute wirkt meine Arbeit im Verein dabei nach. Dass in diesem Bereich erstmalig sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen wurden und er heute über 150 Mitarbeitende verfügt – darauf bin ich sehr stolz.

2013 wurde ich zum ersten Mal für Wolfsburg in den Landtag gewählt. Mit Leidenschaft setze ich mich für die Menschen und meine Heimat ein und konnte schon viel erreichen. Doch es gibt noch immer Punkte, in denen es Verbesserungsbedarf gibt. Deshalb möchte auch weiterhin Wolfsburgs starke Stimme im Niedersächsischen Landtag sein. Es gibt noch viel zu tun und das geht aber nur gemeinsam und mit Erfahrung. Fortschritt muss alle mitnehmen und erreichen. Das ist für mich Fakt.